WAS IST EINE PANIKATTACKE?
Panikattacken sind plötzliche und unerwartete Anfälle intensiver Angst als Reaktion auf eine vermeintliche Bedrohung oder Gefahr. Sie können in harmlosen Situationen auftreten, eine bekannte Ursache haben oder manchmal auch ohne Grund. Es handelt sich um plötzliche und starke psychische und physische Attacken, ähnlich dem Gefühl eines Herzinfarkts. Sie können bei Betroffenen das Gefühl eines Herzinfarkts und sogar die Angst vor dem Tod auslösen.
Bei einer Panikattacke erhöht sich die Herzfrequenz, es kommt zu Herzklopfen und es kann zu Engegefühl in der Brust sowie Schwindel und Übelkeit kommen. Brustschmerzen, Schwitzen und Zittern sind ebenfalls charakteristische Symptome einer Panikattacke. Auch Ohnmachtsanfälle können während einer Panikattacke auftreten.
Panikattacken, die manchmal offensichtliche Ursachen haben und manchmal ohne Grund auftreten, sind typischerweise die Folge eines Lebens unter starkem Stress und psychischen Traumata. Diese Belastungen und Traumata senden Fehlalarme durch das Gehirn und in den Körper und lösen eine vom Überlebensinstinkt getriebene Panikattacke aus.
Panikattacken, bei denen primär therapiebasierte Behandlungsmöglichkeiten wie kognitive Verhaltenstherapie und Psychotherapie zum Einsatz kommen, können je nach Zustand des Patienten auch medikamentös behandelt werden.
Symptome einer Panikattacke
Plötzlich auftretender Herzrasen, Herzklopfen, kalter Schweiß, Hitzewallungen, unwillkürliches Zittern in den Gliedmaßen, Kribbeln und Schmerzen im Unterleib, Brustschmerzen und Kurzatmigkeit, das Gefühl, ohnmächtig zu werden, und Todesangst sind Symptome, die auf eine Panikattacke hinweisen.
Zu den Symptomen einer Panikattacke, die plötzlich mit starker Angst beginnt, gehören:
- Dein Herz beginnt zu schlagen, als würde es jeden Moment aus seiner Fassung springen
- Kalter Schweiß
- Brustschmerzen und Brustdruck
- Schwindel, Ohnmacht und Benommenheit
- Plötzliche Angst, die Kontrolle zu verlieren, einen Herzinfarkt zu erleiden oder zu sterben
- Hitzewallungen
- Atembeschwerden
- Unwillkürliches Zittern in Händen und Beinen
- Bauchschmerzen
- Brechreiz
- Trockener Mund
WAS VERURSACHT PANIKATTACKEN?
Panikattacken entstehen aus einem Überlebensinstinkt, der im Gehirn Fehlalarme auslöst. Panikattacken, eine psychische Störung, können durch traumatische Ereignisse wie Stress und Trauer sowie durch ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter im Gehirn verursacht werden. Auch Erkrankungen wie Schilddrüsen- und Herzrhythmusstörungen können zu Panikstörungen beitragen.
Darüber hinaus zählen folgende Situationen zu den Ursachen von Panikattacken:
- Schwierigkeiten, sich auszudrücken
- Unterdrückte Emotionen
- Kindheitstraumata
- Depression
- Soziale Phobie
- Blut sehen
- Angst vor Hunden, Katzen, Höhen, Aufzügen, Insekten, Flugzeugen usw.
- Angst vor geschlossenen Räumen (Klaustrophobie)
- Agoraphobie
- Herzklopfen, das Sie nachts als Panikattacke im Schlaf aufweckt
- Atembeschwerden
- Erstickungsgefühl
Auch genetische Veranlagung in der Familie, Stress, sexuelle Übergriffe, übermäßiger Zigaretten- und Koffeinkonsum, Scheidung und chronische Erkrankungen können als Ursachen für Panikattacken genannt werden.