Was ist Alzheimer?
Alzheimer ist eine degenerative Gehirnerkrankung, die durch die Ansammlung von Beta-Amyloid und Tau-Proteinen in den Gehirnzellen gekennzeichnet ist. Dies führt zum Absterben von Nervenzellen und damit zu Gedächtnisverlust, Demenz und der Unfähigkeit, alltägliche Aktivitäten auszuführen. Die Erkrankung betrifft den Teil des Gehirns, der für das Lernen zuständig ist, und führt zum Verlust der Denk-, Lern- und Erinnerungsfähigkeit.
Bei der Alzheimer-Krankheit schrumpft das Gehirn und im fortgeschrittenen Stadium sterben schließlich Gehirnzellen ab. Gegen Ende der Krankheit werden durch das Absterben von Gehirnzellen auch andere Organe beeinträchtigt, was zu Funktionsstörungen des Körpers führt.
Zu den frühen Symptomen der Alzheimer-Krankheit gehören das Vergessen kürzlich Erlebter, neu Erlernter und Gespräche. Mit der Zeit führt dies zu schweren Gedächtnisproblemen und dem Verlust der Fähigkeit, alltägliche Aufgaben zu erledigen. Obwohl es keine Behandlungsmöglichkeiten gibt, kann eine frühzeitige Diagnose das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit verlangsamen.
Alzheimer-Symptome
Die häufigsten Symptome der Alzheimer-Krankheit sind Schwierigkeiten beim Erinnern neu Gelernter Informationen und Gedächtnisverlust. Die Symptome der Alzheimer-Krankheit sind wie folgt:
Schwierigkeiten, sich neu erlernte Informationen zu merken
Vergessen von kürzlichen Ereignissen, Orten und Namen
Schwierigkeiten bei der Ausführung alltäglicher Routineaufgaben
Schwierigkeiten, die richtigen Worte zu finden
Erleben von Planungs- und Organisationsstörungen
Schwäche in der Entscheidungsfindung und Urteilsfähigkeit
In einer ängstlichen Stimmung sein
Verminderte Problemlösungsfähigkeit
Erhöhte Bearbeitungszeit für Routineaufgaben
Symptome der Alzheimer-Krankheit im mittleren Stadium:
Pflege- und Hilfebedürftigkeit werden
Zunehmender Gedächtnisverlust und Verwirrung
Allmählicher Verlust des Konzepts von Jahreszeiten, Jahren, Wochen oder Tagen
Schwierigkeiten, Familienmitglieder oder Freunde zu erkennen
Ständige Wiederholung von Gedanken und Ereignissen, die Ihnen durch den Kopf gehen
Unfähigkeit, einfache mathematische Berechnungen durchzuführen
Hilfebedarf, insbesondere bei der Körperpflege
Entwicklung unbegründeter Misstrauensgefühle
Depressionen im Verlauf der Krankheit
Schlafstörungen haben
Zu den schweren Alzheimer-Symptomen, auch Alzheimer-Symptome im Endstadium genannt, gehören:
Völlig verlorenes Gedächtnis
Völliges Vergessen der Familie und des engen Kreises
Unfähigkeit, grundlegende Aufgaben wie Essen, Sitzen und Gehen ohne Hilfe auszuführen
Harninkontinenz
Schwierigkeiten beim Essen und Gewichtsverlust
Verlust der Kommunikationsfähigkeit
Die Immunität gegen Krankheiten, insbesondere Infektionen, hat deutlich abgenommen.
Im Allgemeinen treten Alzheimer-Symptome am häufigsten auf, wenn eine Person Gedächtnisverlust erleidet und Hilfe bei alltäglichen Bedürfnissen benötigt.
Die Alzheimer-Krankheit kann in verschiedene Stadien eingeteilt werden, beispielsweise in der Unfähigkeit, andere zu erkennen, und in Kommunikationsschwierigkeiten. Die Alzheimer-Krankheit tritt in einem frühen, einem mittleren und einem schweren Stadium auf.
Vor allem in den letzten, schweren Stadien bleiben Menschen in Pflegeheimen.
Im Endstadium kann es zu einem schweren Verlust der Gehirnfunktion sowie zu Dehydration, Unterernährung und Infektionen kommen.
Komplikationen können bei Alzheimer-Patienten zum Tod führen.
Was verursacht Alzheimer?
Die genaue Ursache der Alzheimer-Krankheit ist noch nicht vollständig bekannt. Man geht allgemein davon aus, dass sie durch eine Schädigung der Gehirnfunktionen und eine abnorme Proteinansammlung (Amyloid und Tau-Protein) im Gehirn verursacht wird und zum Tod führt.